Sehnflucht

Erträumtes und Verlorenes



Erträumtes und Verlorenes heißt der
Chansonabend, wie dem man sein Herz
verlieren kann. Ein handfestes Stück
Musiktheater zweier sehr unterschiedlicher
Künstler, das mit Chansons u.a. von
Georg Kreisler, Friedrich Hollaender,
Heinz Rudolf Kunze, Bulat Okudshawa
und Jaques Brel an die Nieren geht und von
zwei virtuosen Künstlern dargeboten wird.


Der Leipziger Stephan König gehört seit
den 80ern zur Jazz-Garde Deutschlands
und Ramona Kunze-Libnow war langjährig
eine wichtige Protagonistin am Leipziger
Schauspielhaus (u.a. bei Leander Haußmann
und Konstanze Lauterbach).


mit Ramona Kunze-Libnow und Stephan König (Klavier)
"Die Stücke sind mit nahezu zirzensischer Präzision der Schauspielerin Libnow
auf den Leib geschneidert, dass das Publikum, nach zwei Minuten baffen Staunens
darüber, was man an Wort-, Stimm- und Klavierakrobatik aus einem "Adressbuch"
oder der eliptischen Verlegenheitskonstruktion "Ich hab..., ich bin..., ich wär..."
so alles rausholen kann, gnadenlos gefangen ist... Und dann erlebt man eine
andere Seite der Libnow, temperamentvoll, witzig und brachial kennt man
sie schon...diese andere Libnow ist vielleicht die Entdeckung des Abends,
einer Frau mit Erfahrung und Herz, die nicht schluchzen muss, um mit Jaques Brels
"Wenn uns nur Liebe bleibt" dem Publikum eine Gänsehaut zu verpassen.
Das "Bitte geh nicht fort" wird dem ungewöhnlichen Künstlerduo auch prompt
vom Publikum zurückgegeben, wobei es trampelnden Fußes Zugaben fordert..."
Dresdner Neueste Nachrichten