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Sehnflucht
Erträumtes
und Verlorenes
"Die
Stücke sind mit nahezu zirzensischer Präzision der Schauspielerin
Libnow
auf den Leib
geschneidert, dass das Publikum, nach zwei Minuten baffen Staunens
darüber,
was man an Wort-, Stimm- und Klavierakrobatik aus einem "Adressbuch"
oder der eliptischen
Verlegenheitskonstruktion "Ich hab..., ich bin..., ich wär..."
so alles rausholen
kann, gnadenlos gefangen ist... Und dann erlebt man eine
andere Seite
der Libnow, temperamentvoll, witzig und brachial kennt man
sie schon...diese
andere Libnow ist vielleicht die Entdeckung des Abends,
einer Frau mit
Erfahrung und Herz, die nicht schluchzen muss, um mit Jaques Brels
"Wenn uns
nur Liebe bleibt" dem Publikum eine Gänsehaut zu verpassen.
Das "Bitte
geh nicht fort" wird dem ungewöhnlichen Künstlerduo auch
prompt
vom Publikum
zurückgegeben, wobei es trampelnden Fußes Zugaben fordert..."
   Dresdner
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