Kästner

"Als ich ein kleiner Junge war"



"Wie war die Welt doch imposant,
als ich ein kleiner Junge war!
Da reichte einem das Gras
bis zur Nase,
falls man im Grase
stand!"

Dieses Programm widmet sich Erich Kästners Werk
"Als ich ein kleiner Junge war". Darin erzählt er
von seiner Kindheit in Dresden, seiner Schuleinführung
und seiner Schulzeit, dem harten Arbeitsleben
seiner Eltern, von den Schwierigkeiten mit dem Weihnachtsfest als Einzelkind ...

Es singt, liest und erzählt Domninik Schiefner
(Schauspieler d. Hochschule für Musik&Theater Leipzig),
musikalisch begleitet am Klavier von Rolf Schinzel
(Dozent der Musikhochschule Dresden).


Inszenierung: Ralph-Torsten Lincke
"Augenzwinkernde, freimütige Bekenntnisse des bekanntesten Dresdners bot nach den
gleichlautenden Kindheitsgeschichten der Erich-Kästner-Abend in der Kleinen Bühne unterm Dach
im "Rudi". Das Programm hatte unter Regie von Ralph-Torsten Lincke am Sonntagabend
Premiere. In lockerem, charmantem Plauderton gab der junge Darsteller Dominik Schiefner
dem großen Schriftsteller Gestalt. Er zeigte ihn als einen lebenslang Lernenden, Theaterliebhaber,
genauen Zeitbeobachter und einen, der darunter litt, dass seine aufopferungsvolle Mutter
einen "vollkommenen" Sohn wollte. Er schilderte die zerlegte, zerlogene Freude die er als Kind
zwischen den Eltern-Fronten erlebte. In bekannten Chansons der 20er Jahre, begleitet am Klavier
von Anja Hertel, sang er über das Glück des Daseins, die Frauen ("Sie sind keine Engel, nur
zum Schein") und Träume bunt wie Luftballons. Dabei schwang immer ein Funken Selbstironie
mit. Der Kästner-Abend bekam viel Beifall vom keineswegs nur älteren Publikum"
Sächsische Zeitung